Wie Tech-Startups die Zukunft gestalten: Impulse aus dem BMWK-Gründungswettbewerb

09.05.2022

Wie Tech-Startups die Zukunft gestalten: Impulse aus dem BMWK-Gründungswettbewerb
Wie Tech-Startups die Zukunft gestalten: Impulse aus dem BMWK-Gründungswettbewerb

Wenn sich innovative Menschen Gedanken über die Zukunft machen, können wir alle profitieren. Wir stellen Ihnen Preisträger:innen des aktuellen Gründungswettbewerbs des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vor.

Am 7. April 2022 war es mal wieder so weit: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) prämierte mehr als 20 Teams, die am „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen“ teilgenommen hatten. Insgesamt konnten sich die Gewinnerinnen und Gewinner über 300.000 Euro Preisgeld freuen. Und natürlich über beste Chancen, ihre innovativen Ideen auch in die Tat umsetzen zu können.

Die Preisverleihung fand coronabedingt virtuell statt und wurde von Dr. Anna Christmann, der BMWK-Beauftragten für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, präsentiert. „Die ausgezeichneten Gründerinnen und Gründer stellen eindrucksvoll unter Beweis, wie Start-ups unsere Zukunft aktiv gestalten, sie innovativer, nachhaltiger und in Beruf und Alltag lebenswerter machen. Junge Digitalunternehmen sind entscheidend für die Entwicklung und den Erfolg des Technologiestandorts Deutschland.“, stellte Christmann bei ihrer Ansprache fest.

Gute Ideen und Impulse – auch für Ihre Entwicklungen?

Weil gute Ideen auch immer dazu anregen, selbst aktiv zu werden, möchten wir Ihnen die Projekte einiger Teilnehmer:innen und Preisträger:innen in unserem BAUTEILE-DER-ZUKUNFT-Newsletter vorstellen. Vielleicht kommen Sie bei der Lektüre auch auf gute Gedanken und sind sogar selbst beim nächsten Wettbewerb mit an Bord?

Treesense – Gewinner des Sonderpreises „Digitale Nachhaltigkeit“

Ohne Bäume sind Städte nicht nur trister, sondern auch weniger lebenswert und weniger gesund für uns Menschen. Daher spielen Stadtbäume eine wichtige Rolle, halten die Temperatur niedrig und die Luftqualität hoch. Diesem Zusammenhang ist sich das Start-up Treesense aus München bewusst und hat einen Sensor entwickelt, um den Wasserhaushalt von Bäumen zu analysieren. Der Sensor ermöglicht die Messung des elektrischen Impulswiderstands in den sogenannten Xylem-Kanälen der Bäume. In diesen transportieren diese Wasser und Nährstoffe. Durch die Analyse der Daten innerhalb der lebenden Bäume kann die Bewässerung effizient geplant werden. Das hält nicht nur die Bäume gesund, sondern macht auch die Arbeit der Bewässerungsteams einfacher und besser planbar.

Hightech in einer Roboterhand mit künstlicher Intelligenz

Damit Roboter Greifbewegungen besser erlernen können, hat das Start-up Aeon Robotics aus Braunschweig ein neues System entwickelt. Die Bewegungen können damit erstmals direkt vom Menschen erlernt werden. Das DROID-Robotersystem ist mit einer Roboterhand ausgestattet, die nach dem Vorbild der menschlichen Hand gestaltet ist. Greifkräfte werden über einen eingebauten Kraftsinn erfasst und lassen sich mithilfe einer KI nachahmen. Um diesen Lernprozess zu ermöglichen, ist nur ein einmaliges Vorführen durch den Menschen notwendig. Die Einsatzbereiche für die neuen Roboter sind vielfältig. So könnten sie zum Beispiel in der Nahrungsindustrie Lebensmittel sortieren und diese auch zuverlässig verpacken. Eine echte Entlastung menschlicher Arbeitskräfte von oft monotonen Tätigkeiten!

Dieses Startup stärkt den Einsatz kollaborativer Roboter

Das Team von CobotHub hat sich auf den Aufbau einer herstellerunabhängigen Online-Plattform fokussiert. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer Open-Source-basierten KI. Das Ziel ist es, dass industrielle Cobots (die Kurzform für „kollaborative Roboter“) autonom Aufgaben übernehmen können. Die Plattform CobotHub bildet damit eine Schnittstelle der Bereiche kollaborative Roboter, KI und Open Source und trägt dazu bei, dass die entsprechenden Ansätze günstiger, schneller und transparenter werden.

HOSCOM: Bessere Kommunikation im Hotel der Zukunft.

Aus München stammt das Unternehmen HOSCOM (Hospitality Communication). Das Team entwickelt eine cloudbasierte interne Informations- und Kommunikationsplattform für Menschen, die in Hotels arbeiten. Damit möchten die Entwickler:innen erreichen, dass sich die Informationslücke zwischen Abteilungen, Teammitglieder und Gästen schließt. Dazu werden verschiedene Tools miteinander verbunden und die vorhandene Systemlandschaft kann flexibel verknüpft werden. Das erleichtert den Arbeitsalltag im Hotel und bereichert den Aufenthalt für die Gäste.

Berliner Unternehmen arbeitet an neuem Standard im Datenschutz auf

Von einem neuen Standard im Datenschutz spricht das Berliner Unternehmen Pellta. Die Entwicklerinnen und Entwickler des sogenannten „Pellta One“ haben eine technische Aufbewahrungsbox konzipiert. Legt man das Mobiltelefon in die Box, ist dieses vor dem Abhören geschützt, ohne vom Mobilfunknetz getrennt zu werden. Das Smartphone bleibt dabei in Griffweite und es Anrufe werden problemlos gehört. Ein innovatives Hightech Produkt, denn derzeit existiert auf dem Markt keine Lösung, die einen vergleichbaren Grad an Abhörsicherheit gewährleitet und die Erreichbarkeit nicht beeinträchtigt.

Bereit für die Mülltrennung der Zukunft

Die Analyse und das Sortieren von Abfall stehen im Mittelpunkt der Entwicklungen von WeSort.AI, einem weiteren Startup. Entwickelt wurde eine KI-basierte Maschine, die große Müllmengen sehr viel kostengünstiger und reiner sortieren kann. Herzstück ist ein Analysemodul, das mithilfe eines Kamerasystems und einer KI die Eigenschaften der einzelnen Müllobjekte erfasst, die sich auf einem Förderband befinden. Nach der Erkennung sorgen Luftdruckdrüsen dafür, dass das jeweilige Objekt in den passenden Stoffkanal gelangt. Durch einen Deep-Learning-Algorithmus arbeitet das System höchst zuverlässig.

Sie sind dabei, ein innovatives Technikprodukt zu entwickeln? Lassen Sie GUDECO Elektronik Starthilfe leisten!

Innovationen im technischen Bereich sind nicht nur Ihr Metier – auch unser GUDECO-Team kennt sich mit der Entwicklung von Neuheiten für viele technischen Bereiche aus. Tauschen Sie sich gerne mit uns aus – wir unterstützen unter anderem bei der Auswahl der passenden Elektronik-Bauteile und können bei Bedarf auch einen direkten Kontakt mit vielen renommierten Bauteilproduzenten herstellen.

Wenn Sie noch studieren, ein Startup betreiben, in einem Fablab oder als Entwickler:in aktiv sind, bieten wir Ihnen Beratung, Produktmuster und vieles mehr kostenlos an. Kontaktieren Sie uns gerne! 

Auch interessiert an einer Teilnahme?

Der Gründungswettbewerb des BMWK findet regelmäßig statt. Die Informationen zum Wettbewerb – in Kürze sicherlich auch zu den nächsten Terminen für 2022 und 2023 – finden Sie online unter:

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